Vorstufe, Offset- und Digitaldruck, Weiterverarbeitung – die über 40 Maschinen in der vor kurzem ausgebauten grafischen Fachschule in Jeddah sind alle auf dem modernsten Stand. Entsprechend gross ist der Run auf die beliebte Ausbildungsstätte für grafische Fachkräfte, von denen es in Saudi-Arabien noch drei weitere gibt (zwei in der Hauptstadt Riad, eine in Damman). Mit der Technical and Vocational Training Corporation verfolgt das Königreich das Ziel, eine international führende Stellung auf dem Gebiet der technischen und beruflichen Ausbildung zu erlangen.
 Mohammed M. Alsoubae (links), stellvertretender Instruktor im Bereich Druck bei der Technical and Vocational Training Corporation: «Die grafische Industrie in Saudi-Arabien braucht gut ausgebildete Leute». Rechts Jawad Mustapha Hachicho, General Manager der saudi-arabischen Müller Martini-Vertretung Yousef Al Sanad Trading Est.
«Wir haben jedes Jahr alleine für die Fachschule in Jeddah 200 Kandidaten aus unserem Land für den dreijährigen, berufsbegleitenden Lehrgang, können aus Platzgründen aber nur 70 Schüler aufnehmen», sagt Mohammed M. Alsoubae, stellvertretender Instruktor im Bereich Druck – und unterstreicht damit die hohe Popularität der grafischen Branche in Saudi-Arabien. «Unsere Industrie braucht gut ausgebildete Leute», unterstreicht Mohammed M. Alsoubae. «Deshalb müssen die Studenten auf dem neuesten technologischen Stand sein.»
Entsprechend aufwändig ist jeweils das Evaluationsverfahren für neue Maschinen in der Werkstatt der vor 35 Jahren gegründeten staatlichen Schule. Bevor sich die Technical and Vocational Training Corporation für den Primera C110 mit vier Anlegern, Umschlaganleger und Dreischneider entschied, nahmen Vertreter der Schule den Müller Martini-Sammelhefter auf mehreren Messen genau unter die Lupe.
«Überaus wertvoll waren für uns», so Mohammed M. Alsoubae, «auch die vielen Tipps von Jawad Mustapha Hachicho.» Der General Manager der saudi-arabischen Müller Martini-Vertretung Yousef Al Sanad Trading Est. ist stolz, dass sich die Schule für den Primera C110 entschied: «Für Müller Martini ist diese Wahl deshalb besonders wichtig, weil viele Schulabsolventen später in leitenden Positionen in der grafischen Industrie Saudi-Arabiens arbeiten.»
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