"Es gibt keinen günstigeren Zeitpunkt zu investieren als jetzt", sagt Trond Erik Isaksen, Gründer und Generaldirektor von Livonia Print. Der gebürtige Norweger gilt als exzellenter Kenner der grafischen Branche – und als überaus erfolgreicher Unternehmer. In den vergangenen vier Jahren erhöhte Livonia seinen Umsatz um den Faktor 13, die Zahl der Mitarbeiter stieg im gleichen Zeitraum von 50 auf 250, diejenige der Druckmaschinen von zwei auf sechs. Dass die Auflagen der in Riga gedruckten Bücher geringfügig zurückgehen, beeinflusst Livonias Geschäftsergebnis nicht negativ. "Im Gegenteil: Wir begrüssen diese Entwicklung", sagt Trond Erik Isaksen, "denn wir sind mit unserem modernen Maschinenpark bestens darauf eingestellt."
 Von links: Trond Erik Isaksen (Gründer und Generaldirektor von Livonia Print), Jacek Kobylinski (Geschäftsführer Müller Martini Polen), Bruno Müller (CEO Müller Martini), Piotr Skarbek-Kozietulski (Sales Manager Müller Martini Polen) und Viktor Ruh (Verkaufsleiter Müller Martini).
Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 vertraut Livonia auf Lösungen von Müller Martini. Der Start erfolgte 2007 mit einem Klebebinder Acoro A5, einer Buchlinie Diamant 30 und einer Fadenheftmaschine Ventura. 2008 folgte ein Fadenheft-Verbundsystem VenturaConnect mit zwei Ventura. Im vergangenen Jahr kamen eine Buchlinie Diamant MC 60, eine Buchdeckenmaschine, eine Schutzumschlagmaschine Vesta und ein zweites ConnectSystem mit einer Ventura hinzu. Und nun macht Livonia mit dem neuen Klebebinder Alegro mit 16-Stationen-Zusammentragmaschine, Vorsatzbogenanleger, Dreischneider Solit und Buchzählstapler CB 18 gemeinsam mit Müller Martini den nächsten Schritt in die Zukunft.
Verkürzte Jobdurchlaufzeiten dank Motion Control Technologie Den Ausschlag für die als Folge weiterhin steigender Aufträge getätigte Investition, die auf der drupa offiziell besiegelt wurde, gab eine Spezialdemonstration in der Müller Martini bei Müller Martini Buchbinde-Systeme in Felben (Schweiz) vor zwei Monaten. "Die hat mich wirklich überzeugt, und ich habe live gesehen, was der grosse Nutzen des Alegro mit Motion Control Technologie. Diese ermöglicht es uns, noch schneller zwischen Softcover- und Hardcover-Produktion zu wechseln und die Jobdurchlaufzeiten zu verkürzen."
Wie die vor Jahresfrist installierten Müller Martini-Systeme wird auch der neue Alegro remotefähig sein. So kann Müller Martini über das Servicemodul MMRemote vom Werk aus jederzeit online mit der Maschine in Riga in Kontakt treten und Störungen rasch beheben. "Diese Lösung ist wirklich komfortabel – vor allem in der ersten Phase nach Inbetriebnahme", sagt Trond Erik Isaksen, "denn wir sparen damit im Problemfall viel Zeit." |