«Höhere Produktivität, keine Fremdvergaben mehr, damit schlankere Produktionsabläufe und die gesamte Wertschöpfungskette im eigenen Haus.» Diese vier Hauptvorteile verspricht sich Markus Gerber, Leiter Logistik und Produktion bei Stämpfli Publikationen AG, von der Investition der Berner Traditionsdruckerei in den Sammelhefter E160 von Müller Martini – den ersten dieses neuen Typs in der Schweiz.
 Besiegelten den Verkauf des ersten Sammelhefters E160 in der Schweiz: Peter Stämpfli (links), CEO Stämpfli Publikationen AG, und Bruno Müller, CEO Müller Martini.
Laut Markus Gerber hatte die Installation einer neuen Rotoman die erfreuliche Konsequenz, dass Stämpfli Publikationen AG in den vergangenen Monaten im Sammelheft-Bereich ein starkes Volumenwachstum verzeichnete. Dies führte allerdings dazu, dass mehrere Zeitschriften, auf deren Produktion das Unternehmen spezialisiert ist, auswärts geheftet werden mussten.
Das änderte sich jedoch mit der Inbetriebnahme eines neuen Sammelhefters Primera E160 mit Dreischneider mit Mittelschnittvorrichtung, Umschlagfalzanleger, acht Flachstapelanlegern (alle mit Amrys und ASIR), Warenkleber (mit Bogenaufklebekontrolle), sechs Streamfeedern und Kreuzleger Robusto (mit Amrys). Die neue Sammelhefterlinie löste Mitte August einen aus dem Jahr 1996 stammenden Bravo ab.
Zusammen mit einem Prima Amrys (Baujahr 1998) verfügt Stämpfli Publikationen AG damit weiterhin über zwei Müller Martini-Sammelhefter – bei allerdings markant höherer Flexibilität. «Unsere Zeitschriften haben Auflagen zwischen 2000 und 100'000 Exemplaren», so Markus Gerber. «Insbesondere für die tieferen Auflagen kommen uns die kurzen Einrichtzeiten der neuen Sammelhefter-Linie sehr entgegen.»
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