Im Irak hatten schon viele Jahre vor den Kriegswirren zahlreiche grafische Betriebe auf Lösungen von Müller Martini vertraut. Nun investiert mit Al Shohada auch ein Start-up-Unternehmen in Systeme des Schweizer Maschinenherstellers, weil die grafische Branche im Irak nach dem politischen Wandel wieder am Wachsen ist. Der direkt dem Premierminister unterstellte Komplettbetrieb mit Vorstufe, Druckerei und Weiterverarbeitung wurde eigens gegründet, um Angehörigen von Kriegsopfern einen Arbeitsplatz zu vermitteln und um mit dem Erlös aus dem Verkauf der grafischen Produkte Kriegsopfer direkt zu unterstützen.
 Shakehands zwischen (von links) Elie Hamaty (Sales Manager von der Müller Martini-Vertretung Middle East Graphics), Alois Hochstrasser (Direktor Müller Martini Marketing AG), Makki A.M. Al-Kilidar (Deputy Manager Al-Thora Trad. & Printing Serv. Est.), Liwaa Al Qadhy (Trading Consultant) und René Thüler (Verkaufsleiter Müller Martini) auf dem drupa-Stand von Müller Martini.
"Müller Martini hat in unserem Land einen ausgezeichneten Namen", begründet Makki A.M. Al-Kilidar, Deputy Manager der auf die grafische Industrie des Iraks spezialisierten und die Maschinen zu Al Shohada vermittelnden Al-Thora Trad. & Printing Serv. Est., die Wahl der neuen Systeme. Er unterschrieb auf der drupa den Vertrag für die Lieferung eines Klebebinders AmigoPlus, eines Dreischneiders Esprit und eines Sammelhefters Presto A90, mit denen Bücher und Magazine gebunden bzw. geheftet werden. |