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News Mailroom Systems
CRE-A, Barcelona (E): „Neben dem ProLiner hat uns das gesamte flexible Versandraum-Konzept überzeugt“
Weil Zeitungsbeilagen in Spanien immer populärer werden, investierte CRE-A Impresiones de Catalunya S.L. in Barcelona für die Produktion von drei Tageszeitungen in vier neue ProLiner. Grosser Vorteil der neuen Einstecksysteme von Müller Martini: Hält der Beilagen-Boom an, kann CRE-A die vier ProLiner modular erweitern.


Die vier ProLiner geben CRE-A die nötige Flexibilität für die gegenwärtige Produktion und lassen viele Optionen für die Zukunft offen.

Mit der Inbetriebnahme des auf der grünen Wiese erstellten hochmodernen Druckzentrums vor den Toren Barcelonas, in dem rund 120 Mitarbeiter beschäftigt werden, leitete CRE-A im Juni 2007 eine neue Ära ein. Das zur Grupo Godo gehörende Unternehmen nahm neben zwei neuen Wifag-Rotationen mit Produktionsgeschwindigkeiten von je 85 000 Exemplaren pro Stunde auch vier neue Einstecksysteme ProLiner von Müller Martini in Betrieb. Als Investition für die Zukunft sind diese mit jeweils fünf klassischen Anlegern plus einem Promo-Anleger für kleinformatige, anspruchsvolle Beilagen bestückt.

Viele Optionen für die Zukunft
In der alten Produktionsstätte mitten im Stadtzentrum hatte CRE-A während nahezu zwei Jahrzehnten auf Einsteckmaschinen eines anderen Anbieters vertraut. Produktionsdirektor Frank Solís nennt zwei Hauptgründe für den Wechsel zu Müller Martini: «Zum einen geben uns die ProLiner die nötige Flexibilität für die gegenwärtige Produktion. Zum anderen lassen sie viele Optionen für die Zukunft offen.»

Gegenwärtige Produktion, das bedeutet für CRE-A: Die drei wie alle spanischen Blätter im Tabloid-Format erscheinenden Tageszeitungen «La Vanguardia» (Spitzenauflage am Sonntag rund 350 000 Exemplare), «El Mundo Deportivo» (tägliche Auflage rund 100 000 Exemplare) und «Publico» (Auflage zwischen 30 000 und 60 000 Exemplaren schwankend) enthalten heute schon regelmässig die Höchstzahl von fünf Beilagen. Mit Optionen für die Zukunft spricht Frank Solís das boomende Beilagengeschäft an: «Seit eine spanische Studie den hohen Beachtungsgrad von Zeitungsbeilagen erhärtet hat, nimmt deren Zahl stark zu, und ich erwarte ein weiteres Wachstum.»

ProLiner flexibel erweiterbar
Gut möglich deshalb, dass sich die Zahl der ProLiner-Anleger bald einmal erhöhen wird. Das Baukasten-Modell ist eine der grossen Stärken des neuen Einstecksystems von Müller Martini. Ändern sich die Produktionsanforderungen, kann der ProLiner modular erweitert und auf bis zu 30 Anleger ausgebaut werden. «Diese flexible Erweiterungsmöglichkeit war», so Frank Solís, «ein wesentlicher Grund, warum unsere Wahl auf Müller Martini fiel.»

Zudem ist es gemäss dem Produktionsdirektor das erklärte Ziel von CRE-A, in absehbarer Zeit neben «Publico» weitere Zeitungstitel für andere Herausgeber im neuen Druckzentrum in Barcelona zu produzieren – so viel zum Stichwort «Optionen für die Zukunft».

Bis zu 192-seitige Beilagen
Während die im Heatset-Verfahren gedruckten Commercials angeliefert werden, druckt CRE-A die redaktionellen Beilagen und Semicommercials im eigenen Hause. Das sorgt für eine zusätzliche Auslastung der Rotationen. Die bis zu 192 Seiten umfassenden und unterschiedlichste Formate aufweisenden Spezialprodukte werden inline geschnitten, auf FlexiRoll gepuffert und während der nächtlichen Produktion zwischen 24 und 4 Uhr den Zeitungen zugeführt.

Die neue Versandraum-Anlage erlaubt die individuelle Verteilung der Produkte von allen vier Falzausgängen sowohl auf alle vier ProLiner als auch auf alle vier Paketbildner NewsStack. «Es war nicht nur der ProLiner», so Frank Solís, «der uns überzeugt hat, sondern das gesamte flexible Versandraum-Konzept von Müller Martini.»

Hohe Prozesssicherheit
Wertvolle Dienste bei der Vernetzung aller Teilprozesse im Versandraum leistet das Mailroom Production Control (MPC). Das ebenfalls modular aufgebaute Leitsystem von Müller Martini stellt sicher, dass alle Abläufe optimal ineinander greifen. «Es ermöglicht uns», so Frank Solís, «den totalen Überblick über sämtliche Prozesse und einen optimalen Produktfluss.»

«Die Prozess-Sicherheit ist für uns von allergrösster Bedeutung», unterstreicht Frank Solís. «Deshalb haben uns auch die neuen Taschen des ProLiner-Systems mit vier Greifern überzeugt. Die Tabloid-Produkte sind darin sicher fixiert, können kontrolliert geöffnet werden und ein ‚Roll in’ der Produkte kann somit selbst bei hoher Einsteckgeschwindigkeit ausgeschlossen werden.»


Frank Solís, Produktionsdirektor CRE-A (Mitte), Adolfo Wyss, Geschäftsführer Müller Martini Spanien (rechts), und Carlos Barnés Martín, Sales Manager Müller Martini Spanien, vor einem der vier neuen ProLiner-Einstecksysteme.

Neue, hochwertige ProLiner-Taschen:
leiser, leichter, standfester

Das auf der Zeitungsmesse IfraExpo 2007 in Wien erstmals der Fachwelt präsentierte neue Einstecksystem ProLiner stösst weltweit auf grosses Interesse bei den Zeitungsherstellern. Es wurde innerhalb weniger Monate rund 20 Mal verkauft.
Bei der Entwicklung und Konstruktion der neuen Maschine wurden modernste Materialien berücksichtigt. So sind beispielsweise die Taschen aus hochwertig verstärkten Kunststoffen hergestellt. Die Hightech-Verbundwerkstoffe, die auch in der Luftfahrtindustrie und in der Formel 1 Verwendung finden, erhöhen nicht nur die Standfestigkeit, sondern reduzieren gleichzeitig auch die Geräuschemission. Zudem ermöglichen sie einen höheren Integrationsgrad der Einzelkomponenten im Vergleich zur Blechbauweise. Damit sind auch komplizierte Bauteile aus einem einzigen Stück herstellbar. Und nicht zuletzt erlaubt der Verbundwerkstoff auch eine deutliche Gewichtseinsparung insbesondere gegenüber Stahl.

Verbund-Werkstoffe weisen ausgezeichnete gewichtsspezifische und mechanische Eigenschaften wie Steifigkeit und Festigkeit auf. Weil sie korrosionsfrei sind und sich die Materialeigenschaften durch Füllstoffe auf die Anwendungen optimieren lassen, haben sie eine längere Lebensdauer. Materialermüdungen und  Verschleiss dieser Werkstoffverbunde sind gegenüber metallischen Materialien wesentlich geringer.

Die beim ProLiner verwendete neue Taschengeneration weist auch deshalb eine höhere Lebensdauer auf, weil der Verbundwerkstoff andere Formgebungen gestattet als Taschen aus konventionellen Materialien wie beispielsweise Blech oder Stahl. So kann die Materialstärke optimal der Belastung angepasst werden.

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