Mit einem täglichen Papierverbrauch zwischen 30 und 40 Tonnen sowie 415 dreischichtig arbeitenden Angestellten ist Megapress die mit Abstand grösste Druckerei im Grossraum Bukarest. Das 1991 vom heutigen Verwaltungsratspräsidenten Penes Sorin gegründete grafische Komplettunternehmen mit modern ausgebauter Vorstufenabteilung, einer Zeitungsrotationen, vier Heatset- und mehreren Bogendruckmaschinen sowie Weiterverarbeitungs-Systemen erlebte in den vergangenen Jahren einen grossen Aufschwung.
 Megapress-Direktor Marcel Cărbunaru (Mitte), Produktionsleiter Dan Răcean und Simona Mazilu, Geschäftsführerin Müller Martini Rumänien, prüfen die Qualität eines auf dem neuen Sammelhefter PrimaPlus produzierten Magazins.
Drei Müller Martini-Sammelhefter Megapress produziert zum einen für die beiden zur eigenen Firmengruppe gehörenden Verlage Aramis (vor allem Schulbücher) und Minerva (Romane), zum andern im weitaus grösseren Umfang für Fremdverlage. Dazu gehören beispielsweise das Schweizer Verlagshaus Ringier als grösster Kunde und der für seine Magazine bekannte rumänische Intact-Verlag.
Megapress druckt in der 1996 mitten in Bukarest erstellten Produktionsstätte rund 30 Periodika in den verschiedensten Formaten und vertraut für deren Drahtheftung seit der Firmengründung auf Sammelhefter von Müller Martini. Jüngste Investition ist – neben einem immer noch im Einsatz stehenden Müller Martini-Sammelhefter 300 und einem Bravo T – ein PrimaPlus mit acht Stationen, Warenkleber, Dreischneider und automatischer Bogenerkennung Asir 3. «Nachdem wir die Kapazitäten im Drucksaal erhöht hatten, drängte sich auch ein Ausbau der Weiterverarbeitung auf», sagt Direktor Marcel Cărbunaru. «Und da wir mit den beiden anderen Sammelheftern beste Erfahrungen gemacht hatten, fiel die Wahl mit dem PrimaPlus wieder auf Müller Martini.»
Schneller und qualitativ besser Bei einem Besuch im Müller Martini Training Center in Oftringen war Marcel Cărbunaru vor allem von der schnellen Einricht- und Umrüstzeit sowie der hohen Produktionsgeschwindigkeit des PrimaPlus begeistert. «Doch wir sind nicht nur schneller geworden», so Marcel Cărbunaru, «sondern auch die Qualität der drahtgehefteten Produkte ist signifikant gestiegen.»
Die Zuverlässigkeit des im Juli 2006 in Betrieb genommenen Sammelhefters ist um so gefragter, weil Megapress mittels der Einsteck- und Foliermaschine Saphir II von Müller Martini in nahezu alle Magazine zwischen einem und vier Beilagen einsteckt.
98 Prozent der Magazine mit Beilagen «Beilagen sind ein eigentlicher Modetrend in Rumänien», sagt Marcel Cărbunaru. «Heute enthalten 98 Prozent aller Periodika zwischen einer und vier Beilagen. Dazu kommen regelmässig Warenmuster wie Kaffee- oder Shampoomuster.»
Diese Zusatzfeatures sind auch der Grund, warum viele Magazine auf der Saphir II mit einer Folie versehen werden. Die Schutzhülle verhindert zum einen, dass die Beilagen herausfallen und zum andern, dass die Magazine am Kiosk nur gelesen und nicht gekauft werden.
Erster AlphaLiner in Rumänien A propos Einstecken: Auch Beilagen werden in Rumänien immer populärer. So druckt Megapress alle zwei Wochen in einer Auflagenhöhe von einer Million Exemplaren ein in der Rotation geleimtes Acht-Seiten-Produkt für die Warenhaus-Kette Billa. In das Hauptprodukt werden mit dem ersten in Rumänien installierten Einstecksystem AlphaLiner bis zu vier Flyer eingefügt. «Obwohl die Billa-Broschüre sehr dünn ist», so Marcel Cărbunaru, «läuft der AlphaLiner problemlos, und die Einsteckqualität ist ausserordentlich hoch.»
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