Seit 33 Jahren arbeitet Gottfried Leuenberger nun schon bei der Farbendruck Weber AG. In der Weiterverarbeitung hat er in seiner langen beruflichen Laufbahn ausschliesslich mit Müller Martini-Maschinen zu tun gehabt. «Für mich gibt es», so der heutige stellvertretende Abteilungsleiter, «keine Zweifel: in Sachen Sammelhefter ist Müller Martini die klare Nummer 1. Bedienerfreundlichkeit, Einrichtzeit, Automation – all das macht diese Maschinen unschlagbar.»
Und dennoch kam selbst ein Fachmann wie Gottfried Leuenberger ins Staunen, als vor zwei Jahren der Hochleistungs-Sammelhefter «Optima» mit fünf Anlegern bei Weber Einzug hielt: «Eine solch universelle Maschine hatte ich zuvor nicht gesehen – eine komplett neue Generation, kein Vergleich mit früheren Systemen.»
Auf den «Optima» setzte Weber, weil die Bieler Firma auf den Rotationsdruck und die Weiterverarbeitung von Produkten mit hoher Qualität und hohen Auflagen spezialisiert ist. «Wir sind», so der Technische Direktor Michel Masson, «die grösste unabhängige Druckerei der Schweiz, die nicht mit einem Verlag verbunden ist. Deshalb betreiben wir ausschliesslich das kommerzielle Geschäft.»
Und das überaus erfolgreich. Die Auflagen für die in verschiedenen Sprachvarianten erscheinenden Magazine und Broschüren aus dem Mode-, Uhren-, Automobil oder Telekommunikationsbereich liegen oft bei über drei Millionen Exemplaren. Da sind nicht nur schnelle Rotationen wie die drei 16-Seiten-Rotoman, die 48-Seiten-Lithoman und vier Bogenoffset-Maschinen gefragt. Ebenso wichtig ist eine qualitativ hoch stehende und zuverlässige Weiterverarbeitung der Printprodukte.
Zwar druckt Weber keine Periodika, weil diese meist von den Verlagen selber produziert werden. Dennoch spielt die Geschwindigkeit auch bei den kommerziellen Produkten eine wichtige Rolle. Denn diese erreichen ihre Leser nicht selten als Beilagen von Zeitungen oder Zeitschriften. Und da ist die Termintreue natürlich oberstes Gebot.
Deshalb ist Weber auch in der Weiterverarbeitung auf zuverlässige Hochleistungs-Systeme angewiesen. Für den «Optima» entschied sich das Unternehmen laut Michel Masson, «weil wir zum einen schon immer auf Müller Martini-Maschinen vertraut haben und weil sich zum andern unser Firmensitz so nahe von Zofingen, dem Hauptsitz von Müller Martini, befindet.»
Denn das erste Jahr war so etwas wie eine Testphase für den neu auf den Markt gekommenen «Optima». «Wir hatten damals», erinnert sich Abteilungsleiter Jean-Claude Welten, «einen guten Erfahrungsaustausch mit den Technikern von Müller Martini. Das war eine interessante Zeit, die beiden Seiten viel gebracht hat und während der wir alle viel profitiert haben.»
Diese Testphase ist längst abgeschlossen, und der «Optima» läuft seither auf Hochtouren. Nach seinen Erfahrungen gefragt, antwortet Gottfried Leuenberger kurz und bündig. Produktionsgeschwindigkeit? «Sehr gut.» Umrüsten? «Ein Traum: einstellen – fahren – fertig!» Produktqualität? «Tipptopp». Zuverlässigkeit? «Optimal». Makulatur? «Praktisch keine.» Bedienungsfreundlichkeit? «Für unsere sechs Maschinenführer eine wahre Freude, damit zu arbeiten.»
Neben dem «Optima» laufen bei Weber mit einem SH 335 (seit 1984), einem SH 300 (seit 1986) und einem «Prima» (seit 1995) drei weitere Sammelhefter von Müller Martini. Auch in der Klebebindung setzt «die Nummer eins des Offsetdrucks in der Schweiz» (Originalzitat aus der Unternehmensbroschüre) mit einem «Normbinder» (seit 1985) und einem «Starbinder» (seit 2001) auf Qualitätsprodukte aus dem Haus Müller Martini. |