Das Unternehmen eröffnete im Jahr 2007 ein neues Druckzentrum in St. Petersburg, Florida/USA und verschickt von dort jährlich 45 Milliarden Umschläge mit Rabatt-Coupons als Direct Mailing. Mit der Implementierung eines durchgängigen JDF/JMF-Workflow-Systems konnten am neuen Standort die Durchlaufzeiten der Produkte von vier Tagen auf nur acht Stunden reduziert werden.
Eine Müller Martini-Rotationsabnahme übernimmt die Coupons direkt von zwei Goss-Druckmaschinen. Via Floorveyor- und Topveyor-Transporteure werden sie mit zwölf PrintRoll-Stationen aufgewickelt und dann weiterverarbeitet. Die komplette Rotationsabnahme wird mit MACOS (Master Control System) gesteuert und kommuniziert über JDF/JMF direkt mit der Druckmaschine. Die hohe Automatisierung führt unter anderem dazu, dass die bei Cox verarbeiteten Coupons nicht manuell bearbeitet werden müssen und der Empfänger der erste ist, der sie in die Hand nimmt.
„Nach meiner Meinung ist dies die höchstautomatisierte Druckerei, die es gibt“, sagte CIPPI-Jurymitglied Bill Lamparter von Printcom Consulting. „Die Produktionsphilosophie ist für mich ein Beispiel dafür, wie eine Druckerei des 21. Jahrhunderts sein sollte.“ Zwei zweite Plätze erreichte Cox in den Kategorien „Verbesserung der Produktqualität und Kundenreaktionen“ und „Beste Kosten/Nutzen-Analyse und Effizienzsteigerung“. Die CIP4-Organisation (Cooperation for the Integration of the Processes in Prepress, Press and Postpress) vergibt jedes Jahr den CIPPI-Award an Druckereien, Verlage und PrePress-Anbieter für herausragende Integrationsbeispiele auf der Basis von JDF/JMF. Der Preis wird für drei Kategorien und vier Regionen ausgeschrieben.
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