«Game Changers 2011 setzt einen Meilenstein bezüglich Planung und Entwicklung eines komplett neuen Verlagsprogramms», so Webcom-Präsident und CEO Mike Collinge zu seinen Open-House-Gästen. «Es ermöglicht unseren Kunden Einsparungen in der ganzen Lieferkette – in einem Masse, wie es unsere Industrie bisher nicht gesehenen hat.»
 Webcom-Präsident und CEO Mike Collinge (Mitte), Bernhard Schmid (rechts), Mitglied der Konzernleitung von Müller Martini, und Gary Hughes, Geschäftsführer von Müller Martini Kanada, vor dem neuen Bolero bei Webcom in Toronto.
Zu effizienteren Produktionsprozessen tragen bei Webcom die beiden neuen HP-Digitaldruckmaschinen T300 (für Textbogen) und Indigo 7000 (für Umschläge) ebenso bei wie die beiden in diesem Jahr in Betrieb genommenen neuen Klebebindelinien Acoro A5 (mit 12-Stationen-Zusammentragmaschine, PUR, Dreischneider Merit S, Buchzählstapler Uno) und Bolero B9 (mit 24-Stationen-Zusammentragmaschine, Streamfeeder, PUR/VPN-Düse, Dreischneider Orbit, Buchzählstapler CB-18, Pluton-Palettier). «Die neuen Produktionssysteme und unser Book Forward Program verändern das Gesicht unseres Unternehmens – mit dem Ziel, die Kosten für unsere Kunden zu senken», sagt Webcom-Verkaufsdirektorin Cris Vortisch.
Tiefere Produktionskosten und höhere Bindequalität Zwei Hauptaspekte gaben laut Mike Collinge den Ausschlag für die Investition in die beiden Müller Martini-Systeme, die sowohl Bogen von drei Digital- als auch von fünf Rollenoffset-Druckmaschinen verarbeiten: «Die schnelleren Umrüstzeiten und die hohe Prozessautomatisierung mit dem Workflow-System Connex führen zu deutlich tieferen Produktionskosten. Dazu haben wir dank PUR eine wesentlich höhere Bindequalität.»
Während des Open Houses demonstrierte Gary Hughes, Geschäftsführer von Müller Martini Kanada, den interessierten Besuchern live die Vorzüge des ersten Boleros in Kanada. Die neue Klebebindelinie ist in das MMServices-Modul MMRemote integriert. Das erlaubt ein effizientes Online-Management für eine schnelle Störfallbehebung und trägt wesentlich zur Senkung der Ausfallkosten bei.
Webcom produziert mit 225 Mitarbeitern jährlich rund 30 Millionen Bücher. Davon gehen zwei Drittel in den kanadischen und ein Drittel in den amerikanischen Markt. Einen Namen machte sich das Unternehmen 1988, 13 Jahre nach der Gründung, als es als erste nordamerikanische Buchbinderei das Otabind-Verfahren einführte. Auch heute noch ist Otabind, das zu einem ausgezeichneten Aufschlagverhalten der Bücher führt, ein wichtiger Bestandteil der Produktpalette von Webcom. «Nun machen wir», so Mike Collinge, «mit dem Book Forward Program wieder einen grossen Schritt in die Zukunft.»
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